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Eine mittelfrühe (105–110 Tage) Hybride für den Anbau unter Folienabdeckungen. Die Pflanze ist kräftig, ausladend und mittelgroß und erreicht eine Höhe von 70–80 cm. Die Früchte sind groß, rund, leicht abgeflacht, dunkelviolett, glatt und glänzend, wiegen 200–250 g, haben weißes, dichtes, zartes Fruchtfleisch und sind nicht bitter.
Der Wert der Hybride: Resistenz gegen eine Reihe von Krankheiten, hoher Ertrag, hohe Qualität und Marktfähigkeit der ursprünglichen runden Früchte.
Empfohlen für die Verwendung beim Kochen zu Hause, zum Einmachen und Verarbeiten.
Agrartechnik.
Auberginen bevorzugen fruchtbare Sand- und Lehmböden, die reich an organischen Stoffen sind. Die besten Vorgänger sind Zwiebeln, Karotten, Kürbisse und Hülsenfrüchte.
Sie werden aus Setzlingen gezogen. Die Aussaat erfolgt in der zweiten Märzdekade. Die Setzlinge werden pikiert, sobald sie 1–2 Laubblätter haben. Sie werden im Alter von 60–70 Tagen, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, in die Erde umgepflanzt. Die Pflanzdichte beträgt bis zu 5 Pflanzen pro Quadratmeter. Zur weiteren Pflege gehören regelmäßiges Düngen, Jäten und Auflockern des Bodens.
In nördlichen Regionen können Auberginen nur in geschütztem Boden angebaut werden – in Foliengewächshäusern, Brutstätten und unter provisorischen Folienüberdachungen.
1,0 g = 260 Samen.

* Hauptprobleme von Auberginen:
- Fäulnis an Blüten und Früchten.
Auberginenfäule wird typischerweise durch Bakterien und Pilze verursacht. Diese Organismen sind sekundäre Parasiten, die auf Blüten und Früchten auftreten, die bereits durch ungünstige Bedingungen geschädigt oder geschwächt sind. Abgestorbene Pflanzen sind eine Hauptinfektionsquelle, und ihre Ausbreitung wird durch hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen begünstigt.
- Die Gelbfärbung der Blätter bei Auberginenpflanzen ist größtenteils auf einen Mangel an Magnesium und Bor zurückzuführen.
- Bei geringer Luftfeuchtigkeit kommt es zum Austrocknen der Blütenkelche.
- Glasigkeit auf den Blättern: Zwischen den Blattadern sind hellgelbe Wasserflecken sichtbar, die sich anschließend braun verfärben und alte Blätter absterben.
- Stängel und Blätter werden brüchig, das Pflanzenwachstum verzögert sich.
Solche Probleme entstehen durch übermäßigen Wurzeldruck, der beim Übergang von heißen zu kühleren Perioden auftritt. Das Problem kann durch eine Erhöhung der Konzentration der Nährlösung und eine Reduzierung der abendlichen Bewässerung minimiert werden.

